Leben in den US of A, Monat 1

Leben in den US of A, Monat 1

Nach einem Monat auf der anderen Seite des großen Teichs wird es Zeit für ein generelles Update.

Flug und Einreise in die USA verliefen relativ ereignislos. Ich kann auf jeden Fall empfehlen, über Dublin zu fliegen, denn dort wird die Einreisekontrolle schon vor Abflug erledigt. Das Gespräch mit den TSA-Beamten ist vor einem 8-stündigen Flug einfach deutlich angenehmer als nachher.

Für den ersten Monat hatte ich mir über airbnb ein Zimmer gemietet, was sich als ein ziemlicher Glücksgriff herausstellte. Das Haus war relativ frisch renoviert und in einer ruhigen Wohngegend gelegen.

Mit meiner Gastgeberin habe ich mich sehr gut verstanden, was den Start in der neuen Umbegung doch deutlich vereinfacht hat. Highlight hier war das Thankgsgiving Dinner bei Freunden von ihr. Die Menge an Essen, die hier aufgefahren wurden, war wirklich beeindruckend.

Die Zeit hier ist natürlich dominiert von Arbeit, ich bin ja nicht zum Spaß nach West Lafayette gekommen. Eine richtige, amerikanische Campus-Uni ist schon beeindruckend, zumal hier die Uni die Stadt wirklich vollkommen dominiert. In Fafayette auf der anderen Seite des Wabash River mag das anders sein, aber in West Lafayette, ist das Purdue-Logo wirklich überall.

 

Es gibt natürlich viele Wege auf den Campus, aber das hier ist sicherlich der optisch eindruckvollste. Auch wenn an einem Samstag jetzt nicht irre viel los ist. Unter der Woche gibt es ein stetes Kommen und Gehen von Heerscharen von Studenten. Weil sich die Uni geballt an einem Fleck befindet und sich nicht in der Stadt verteilt wie in Aachen oder Münster gibt es gleich nochmal eine andere Atmosphäre. Dazu tragen natürlich auch die Verbindungen bei, die teilweise sehr imposant residieren.

Eine interessante Beobachtung: Die Amerikaner neigen zu schriftlichen Erklärungen. Zum Beispiel für Ampeln oder Bushaltestellen.

 

Vorgestern bin ich dann in meine eigene Wohnung umgezogen, die in einer Wohnanlage für ausländische Studenten und Austauschwissenschaftler liegt. Das Gebäude ist 3 Jahre alt, ist also alles neu und in guten Zustand. Ganz wichtiger Glücksgriff: Gasherd!

Hier gibt es jede Menge Leute aus aller Welt, und es scheint immer irgendwas los zu sein. Wird hoffentlich ziemlich cool hier.

 

In 3 Wochen geht es dann auch schon wieder zurück nach Hause für die Feiertage, und ich muss sagen, ich freue mich schon wahsinnig darauf. Bei all dem Spaß, den die Abenteuer in der Fremde so machen, vermisse ich die Heimat auch sehr.

Arrival

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